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WESTWALL InteressenGemeinschaft e.V.

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Rundgang

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08. September 2013,

Rundgang: Ensemble Westbefestigung am Breithof bei Lautzkirchen

Anlässlich des „Tag des offenen Denkmals“ lädt die Westwall InteressenGemeinschaft e.V. zu einer Führung entlang der ehemaligen Landesbefestigung West ein.

Im Rahmen des Ausbaus der ehemaligen Landesbefestigung West, dem sog. Westwall, wurde 1936-38 eine Befestigungslinie errichtet, die sich über Beckingen – Hoxberg – Hilgenbacher Höhe – Göttelborner Höhe – Sulzbach Rentrisch bis zur Blies hin zog, die sogenannte Hilgenbachstellung. Im Rahmen des 1938 beschlossenen und 1939 begonnenen Aachen-Saar-Programms wurde entlang der Saar eine neue Reihe von Bunkern als Hauptkampflinie errichtet, so dass die Hilgenbachstellung als rückwärtige zweite Verteidigungslinie diente. Neben dem Gruppenunterstand mit angehängten Kampfraum (WH Nr. 66) und dem MG-Schartenstand (WH Nr. 302) beim Breithof werden weitere Objekte dieser Bunkerlinie besucht, die hier den Südhang des Würzbachtals und das Kirkeler Tal abdeckten. Die Hilgenbachstellung traf dann bei Blieskastel-Lautzkirchen auf die Saarstellung, von wo aus sie sich über Wattweiler nach Zweibrücken fortsetzte.


Die Führung beginnt am Sonntag, den 08. September 2013 um 11:00 Uhr.
Treffpunkt ist in Niederwürzbach, am Ende der Kirkeler Straße.

Es ist witterungsangepasste Kleidung und festes Schuhwerk erforderlich.

Kontakt: Peter Kirsch, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. August 2013 um 21:40 Uhr
 

Führung Hardtwaldbatterie

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Am 29. Dezember 2012 luden die Autoren des Buches „Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein“, Friedrich Wein und Sascha Kuhnert, zu einer Führung ein.

Ziel dieser Führung war die schwere Stellungsbatterie 217. Diese Batterie, im Hardtwald in der Nähe von Karlsruhe, war die nördlichste der Marinegeschütz-Batterien am Oberrhein, welche im Zuge des Ausbaus der ehemaligen Landesbefestigung West erbaut wurden.

Hierbei handelt es sich um die einzige aller erbauten Batterien, welche noch in Teilen als Ruinen erhalten ist. Diese Ruinen stammen aus dem so genannten Limesbauprogramm.

 

Bei den Geschützbunkern der Batterie im Hardtwald handelt es sich um Geschützstände vom Regelbautyp 30, einem Geschützschartenstand für 17 cm Marine-Kanone. Diese Regelbautypen wurden in Ausbaustufe „A“ ausgeführt, was einer Wand und Deckenstärke von 3,50 Metern entspricht.

Weiterhin sind Ruinen verschiedener Unterstände noch vorhanden. Diese dienten zur Unterbringung der Mannschaften, sowie ein Bunker als Unterstand für Batterieführung. Diese Bauwerke entsprechen dem Regelbautyp 11 und wurden in der Ausbaustufe „B alt“, d.h. einer Decken- und Wandstärke von 1,5 Metern ausgeführt.

Aufgrund der Ausrichtung der Stellungsbatterie 217, konnte diese auf ein mögliches Aufmarschgebiet der Franzosen im Lautertal wirken.

Diese Stellungsbatterie war die einzige ihrer Art, welche im Gegensatz zu den anderen Batterien am Oberrhein, nicht auf eine französische Stadt wirkte. Da das Lautertal nur sehr dünn besiedelt ist lässt sich erklären, warum gerade die Ruinen der Stellungsbatterie 217 zu den am best erhaltenen Batterien ihrer Art zählen.

Während der Führung wurde den Teilnehmern die Geschichte der Marinekanonen am Oberrhein näher gebracht. Hierzu zählten insbesondere der Bau der Anlagen, die geplante Verwendung, sowie deren Einsatz.

Insgesamt war es eine sehr gut geführte Veranstaltung, die keine Wünsche offen ließ. Auch von dieser Seite noch einmal ein Dankeschön an die Autoren für die interessante und lehrreiche Führung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. Januar 2013 um 14:13 Uhr
 

Frohe Weihnachten

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Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu und das Weihnachtsfest steht vor der Tür.

Die "WESTWALL InteressenGemeinschaft" wünscht Ihnen und all den Menschen, die Ihnen nahe stehen, ein geruhsames Weihnachtsfest und ein frohes neues Jahr bei bester Gesundheit!

Peter Kirsch
1. Vorsitzender

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 23. Dezember 2012 um 17:16 Uhr
 

Gedanken zur Veröffentlichung von Standort-Daten im Internet

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Nicht jedem ist klar, welche Konsequenzen die Veröffentlichung von Standort-Daten im Internet (Foren, soziale Netze, Google Earth, ...) nach sich ziehen kann.

Bunkerbesucher

Gerne verweisen wir hier auf den Blog von Patrice Wijnands (VEWA e.V.), der Denkanstöße zu solchen Veröffentlichungen gibt:

http://westbefestigungen.blogspot.de/2012/06/ein-leitfaden-zum-umgang-mit.html

Den Festungsblog des Vereins zur Erhaltung der Westwall-Anlagen (VEWA e.V.) finden Sie hier:

http://www.vewa-ev.de/index.php/festungsblog

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. November 2012 um 18:26 Uhr
 

Erfolgreiche Buchvorstellung "Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein"

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Am Freitagabend des 7. Septembers 2012 fand im Hotel Sternen in Ottenhöfen im Rahmen einer bereits zuvor angekündigten Buchvorstellung die Präsentation der Veröffentlichung "Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein" durch die beiden Autoren Sascha Kuhnert und Friedrich Wein statt.

Buchvorstellung 1

Die Buchvorstellung, welche gleichzeitig den Auftakt einer neuen Veranstaltungsreihe des Kultur- und Heimatvereins Ottenhöfen einleitete, wurde durch den hiesigen Bürgermeister Hans-Jürgen Decker eröffnet. Dieser stellte in seiner Einführungsansprache die beiden Autoren sowie deren Beweggründe vor, welche die Beiden vor mehr als 10 Jahren zu den Forschungsarbeiten veranlassten, deren Ergebnisse sie jetzt in ihrem Buch präsentieren.

Buchvorstellung 2

Vor über 100 Zuhörern, welche sich mehrheitlich aus dem lokalen Umfeld Ottenhöfens sowie aus angereisten Fachkollegen aus dem Elsass, Baden und der Pfalz zusammensetzten, erfolgte im Anschluss im Rahmen eines zweiteiligen Vortrages die eigentliche Buchvorstellung durch die Autoren. In dessen erstem Teil widmete sich Sascha Kuhnert einer einführenden Übersicht des Buchinhaltes sowie dessen Gliederungsaufbaus. Danach ging er auf die geschichtlichen Umstände und Hintergründe ein, welche vor über 60 Jahren zur Erschaffung der Marinebatterien am Oberrhein führten. Eine anschließende Übersicht des technischen Werdegangs sowie der geschichtlichen Entwicklung jedes einzelnen Geschützmodels schloss den Inhaltsabschnitt der Vorgeschichte des Buches ab. Der an Hand eines historischen Luftbildes sowie durch seltene Einzelaufnahmen diverser Bunkeranlagen und Geschützbettungen erläuterte Aufbau der 30,5cm-Batterie Ottenhöfen führte die interessierten Zuhörer schließlich in den umfangreichen Hauptteil des Vortrages ein. Dieser wurde speziell aufgrund der Wahl des Vortragungsortes der schwersten Marinebatterie des Westwalls gewidmet, welche sich in Ottenhöfen befand. Gerade der Anblick historischer Fotoaufnahmen der dortigen Batteriestellung, welche gleichfalls alte Ansichten des Ortes und dessen Umgebung präsentierten, stieß dabei auf großes Interesse und Erstaunen.

Buchvorstellung 3

Nach einer kurzen Pause übernahm Friedrich Wein den zweiten Teil der Buchvorstellung, in welchem dieser auf die Mobilmachung der Batteriestellung zu Kriegsbeginn 1939 sowie die dortigen Ereignisse während des sogenannten Sitzkrieges bis zum Frühjahr 1940 einging. An Hand einer kompletten Bilderserie erläuterte er daraufhin den Einsatz und die Abschussfolge der 30,5cm-Batterie Ottenhöfen im Zuge des deutschen Angriffs der 7. Armee gegen das Elsass am 15. und 16. Juni 1940. Der ebenfalls durch Fotoaufnahmen dargestellte Ausbau der Geschütze am Oberhein, deren Verlegung an den Ärmelkanal sowie der dortige Einsatz und die Zerstörung im Rahmen der alliierten Invasion im Jahre 1944 beendete schließlich die Erläuterung des Hauptkapitels des Buches. Im letzten Teil des Vortrages wurden die Pläne zur Wiederbewaffnung der Batteriestellung in Ottenhöfen im Jahre 1945 sowie der französische Einmarsch ins Rheintal beschrieben, welcher schließlich zur systhematischen Zerstörung der Marinebatterien am Oberrhein führen sollte. Ein kurzer Vergleich historischer Fotoaufnahmen mit heutigen Ansichten vermittelte einen Eindruck dessen, was bis heute von den Marinebatterien am Oberrhein erhalten blieb und beendete schließlich den Vortrag.

Buchvorstellung 4

Sichtlich beeindruckt von der Masse an bisher unbekannten Bildern und Informationen sowie der zuvor dargestellten historischen Bedeutung, welche für eine kurze Zeit dem Ort Ottenhöfen galt, äußerte sich nach Abschluß des knapp 1,5 Stunden dauernden Vortrages der Beifall der Zuhörer mit entsprechend großem Applaus. Im Anschluß an die dankenden Worte des Ottenhöfener Bürgermeisters Hans-Jürgen Decker, welcher ebenfalls seine überraschenden Eindrücke über das Forschungsergebnis der Autoren mitteilte, wurde durch diese auf Fragen und Wortmeldungen aus dem Publikum eingegangen. Dabei meldete sich neben einem Zeitzeugen auch ein aus Frankreich angereister Zuhörer lobend zu Wort, welcher zum Einen den Autoren für ihre 640-seitige Dokumentationsarbeit dankte und somit gleichzeitig bestätigte, dass die der Deutsch-Französischen Verständigung gewidmete Veröffentlichung „Die Marinegeschütze des Westwalls am Oberrhein“ ihrer Absicht gerecht werde.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. September 2012 um 22:29 Uhr
 


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